Fragen und Antworten
Allgemeine Fragen
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Der CAN-Bus (Controller Area Network) gehört zu den Feldbussen.
Ein Feldbus ist ein industrielles Kommunikationssystem, das eine Vielzahl von Feldgeräten wie Messfühler (Sensoren), Stellglieder und Antriebe (Aktoren) mit einem Steuerungsgerät verbindet. Beim CAN-Bus handelt es sich dabei um ein asynchrones, serielles Bussystem, das 1983 von Bosch für die Vernetzung von Steuergeräten in Fahrzeugen entwickelt und 1985 zusammen mit Intel vorgestellt wurde, um die Kabelbäume (bis zu 2 km pro Fahrzeug) zu reduzieren und dadurch Gewicht zu sparen. (Quelle: Wikipedia.org)
Alarmanlagen
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Funksender kommunizieren mit dem Empfänger über ein codiertes Signal. Bei einfacheren oder nicht sicherheitsrelevanten Geräten ist dieser Code fest eingestellt. Bei Geräten mit höherem Sicherheitsstandard wird der Code zwischen Sender und Empfänger zyklisch geändert (rolliert).
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Siehe Produktbeschreibung und Tabelle „Funktionsmerkmale für M+S Alarmanlagen“
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M+S Motorradalarmanlagen sind gegen Feuchtigkeit und Tropfwasser geschützt. Spritz- und Strahlwasser vertragen sie nur bedingt. Daher ist es notwendig, die Anlagen an einem vor Spritz- und Strahlwasser geschützten Ort und in der richtigen Einbaulage einzubauen. Die richtige Einbaulage ist in der Montageanweisung beschrieben.
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5. Stellt M+S auch Alarmanlagen mit einer Motor-Fremdstartfunktion her?
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NEIN. Sie sind in Deutschland verboten und haben keine Zulassung vom Kraftfahrtbundesamt.
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In den Alarmanlagen sind entweder Erschütterungssensoren oder Gravitationssensoren eingebaut. Erschütterungssensoren reagieren nur auf Erschütterung. Vorsichtige Fortbewegung des Fahrzeuges oder vorsichtige Neigungsänderung (Aufstellen vom Seitenständer) lösen den Sensor nicht aus. Gravitationssensoren reagieren auf Lageveränderung (Neigung oder Verschieben). Sie lösen jedoch nicht bei mechanischem Kontakt (Schütteln, Abreißen oder Demontage von Bauteilen) aus. Wer die höchste Sicherheit haben will, muss beide Sensoren an einem Fahrzeug einbauen.
Neigungssensoren sind Schalter, die mit Quecksilber gefüllt sind und bei Lageveränderung einen Kontakt öffnen oder schließen und damit Alarm auslösen. Aus Umweltschutzgründen wurde dieser Schalter aus dem Programm genommen.
Der Mikrowellensensor baut ein kugelförmiges, elektromagnetisches Feld mit einem Radius von 0,1-1,5 m auf. Jeder Gegenstand oder jedes Lebewesen, welches in diesen Raum eindringt, löst Alarm aus. Der Sensor wird häufig bei Trikes und Quads eingebaut, um Kinder und Jugendliche abzuschrecken, die sich auf das Fahrzeug setzen wollen. -
NEIN. Das Anschlusskabel für die Wegfahrsperre braucht nur nicht angeschlossen zu werden.
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8. Wie genau statte ich die Alarmanlagen mit zusätzlichen Sensoren aus?
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In der Produktbeschreibung und der Übersicht der Alarmanlagen ist beschrieben, welche Sensoren zu welchen Alarmanlagen passen. In der Betriebsanleitung der Alarmanlage und insbesondere der Betriebsanleitung der Sensoren steht genau, mit welchen Drähten einer Alarmanlage der entsprechende Sensor verbunden werden muss.
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Das Feld sieht wie eine buckelige Kugel aus. Radius für die Auslösung ist einstellbar von ca. 0,1 bis 1,5 m.
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10.Wie sicher sind Alarmanlagen gegen Manipulation (Trennen der Bordnetzspannung)?
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Die Alarmanlage TG 400 verfügt über eine Notstrombatterie, die Alarmanlage LEGOS 4 verfügt über einen Notstromakku. Wird bei scharf geschalteter Alarmanlage der Kabelbaum durchtrennt, lösen diese Anlagen trotzdem Alarm aus.
Ladegeräte
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Die drei wichtigsten Fragen bei der Auswahl sind?
- 1. Wie groß ist die Batteriekapazität?
- 2. Welche Spannung hat die Batterie? (Mehr als 95 % haben 12 V.)
- 3. Ist es eine Standard Nassbatterie bzw. Vliesbatterie, oder eine Gel- bzw. Hawker- Batterie?
Sind die 3 Fragen beantwortet, kann man mittels Produktbeschreibung oder der Übersichtstabelle auf Seite 15 das geeignete Ladegerät nach den Preisvorstellungen des Kunden aussuchen.
- 1. Wie groß ist die Batteriekapazität?
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12. Welche M+S Ladegeräte können Gel- und AGM-Batterien laden?
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Die M+S Lademaus und der Intelli2 sowie der ältere SmartCharger und IntelliCharger können Gelbatterien laden. Geeignete Ladegeräte müssen wegen des höheren Innenwiderstands über eine softwaregeregelte Ladekennlinie (I/U1/U2) mit einer Ladespannung von mindestens 14,2 V verfügen, da sonst die Batterie nie vollständig aufgeladen wird.
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Verschiedene Leistungs- und Funktionsklassen für unterschiedliche Anforderungen. Einem Rollerfahrer ist schwer zu vermitteln, warum er 50 € oder mehr für ein Ladegerät ausgeben soll, wenn die neue Batterie für sein Fahrzeug gerade einmal 8 € kostet. Sind die Batterien größer und damit teurer, oder sind die Batterien nur schwer zugänglich oder haben spezielle Füllungen (Gel), kommen dafür wiederum nur Ladegeräte mit entsprechenden Funktionsmerkmalen und größerem Ladestrom infrage. Je mehr Funktionsmerkmale und höherer Ladestrom, desto teurer wird das Ladegerät in der Regel werden.
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14. Kann man die Batterie den ganzen Winter lang am Ladegerät lassen?
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JA, wenn es sich um ein M+S Ladegerät handelt.
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15. Bis zu welchem Grad kann ein Ladegerät eine Batterie entsulfatieren?
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Dies hängt vom Alter der Batterie und der Dicke der bereits aufgebauten Sulfatschicht ab.
Eine 5 Jahre alte Batterie, die bereits 3x tiefentladen war und nun erneut mit nur 10 V Spannung angeschlossen wird, kann auch der IntelliCharger nicht mehr retten. Wird die Batterie allerdings von „Jugend auf“ mit dem IntelliCharger gepflegt, wird der Besitzer über viele Jahre Freude am Startverhalten dieser Batterie haben. -
JA. Die Ladedauer richtet sich dabei (wie bei allen Batterien) nach der Kapazität der Batterie, ihrem Pflegezustand und ihrem Alter. Die Ladedauer ist ca. 2-4-mal so lang wie für eine Motorradbatterie. Dies ist aber bei Überwinterung egal. Eine Batterie mit 48 Ah braucht je nach Alter und Sulfatierung ca. 24-36 h zur kompletten Ladung.
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Radio Eriwan würde sagen: „Im Prinzip ja, sofern die Batterien nicht in Reihe, sondern parallel angeschlossen werden.“
Dies ist jedoch nicht sinnvoll. Wenn die beiden Batterien unterschiedliche Kapazitäten haben und unterschiedlich sulfatiert sind (was sehr wahrscheinlich ist), weiß die Elektronik nicht, nach welcher Batterie sie sich richten soll. D.h., beide Batterien werden nie vollständig geladen. Besser ist es, die Batterien wechselweise einzeln an den IntelliCharger zu hängen (wöchentlich oder alle 2 Wochen).
Ladegeräte zum gleichzeitigen Laden mehrerer Batterien werden für Werkstätten hergestellt und kosten zwischen 250 und 500 Euro. -
18. Warum soll man beim PowerCharger keine Gel-Batterie anklemmen?
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Gel-Batterien brauchen wegen ihres höheren Innenwiderstands eine höhere Ladespannung als normale Nassbatterien oder Vliesbatterien um zu 100 % geladen zu werden. Dies wird nur mit einer softwaregeregelten (I/U1/U2) Ladekennlinie erreicht. Der SmartCharger und der IntelliCharger verfügen über diese Ladekennlinien. Wird eine Gelbatterie mit einem PowerCharger geladen, erreicht die Batterie nie ihre volle Leistung.
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Hier ist zwischen den Ladegeräten mit Abschaltautomatik (Slim-, Bike- und PowerCharger) und den Ladegeräten mit Kennlinienladung (Lademaus bzw. Intelli2) zu unterscheiden.
Bei den Geräten mit Abschaltautomatik wird nach dem Erreichen der „Voll“-Spannung der Ladevorgang abgeschaltet und bei Unterschreitung einer Spannungsschwelle wieder nachgeladen.
Beim Smart- und IntelliCharger wird die Erhaltungsladung mit konstanter Spannung und einem sehr niedrigen Strom durchgeführt.
In beiden Fällen ist die Batterie immer startbereit. -
JA. Diese laden mit sehr hohem Strom (4-20 A) und sind in der Regel ungeregelt. D. h. die Ladung muss die ganze Zeit überwacht werden. Die Batterie kann überkochen. Einige Batterien sind nicht hochstromfähig und werden durch Schnellladegeräte zerstört. Schnellladegeräte werden nur benutzt, wenn die Batterie leer ist und innerhalb kürzester Zeit aufgeladen werden soll. Sie verkürzen die Lebensdauer der Batterie deutlich!
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Das Anlassen des Motors entlädt eine Batterie. Durch die Lichtmaschine (Generator) des Fahrzeugs wird bei laufendem Motor die Batterie wieder geladen. Dieses Entladen und Laden bei jedem Startvorgang verhindert, dass die Batterie sulfatiert. Die Lebensdauer dieser Batterien ist entsprechend länger als von Batterien, deren Fahrzeuge nur selten genutzt werden.
Die Lademaus und der Intelli2 entladen während des Pflege-/ und Erhaltenmodus die angeschlossenen Batterien etwas und laden sie komplett wieder auf. D. h. entladen von 100 % auf ca. 90 % und anschließendes Laden von 90% auf 100%. Dadurch wird der Fahrbetrieb simuliert, eine Sulfatierung der Batterie verhindert und die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängert. -
NEIN. Die Ladedauer hängt im Wesentlichen von der Batteriekapazität, dem Ladezustand der Batterie (voll, halbvoll, leer) sowie dem Ladestrom des Ladegeräts ab. Haben alle Batterietypen die gleichen Voraussetzungen, dauert der Ladevorgang mit dem gleichen Ladegerät gleich lang. Eine minimal längere Ladezeit ergibt sich beim Laden mit dem Smart- oder IntelliCharger, da diese Ladegeräte auch während des Ladens immer wieder testen, ob die angeschlossene Batterie die Ladung überhaupt aufnimmt und auch behält. Diese Tests kosten etwas Zeit.
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Der Ladestrom sollte an die Kapazität der angeschlossenen Batterie angepasst sein. Wenn auf schnelle Ladung kein Wert gelegt wird, ist der SmartCharger auf jeden Fall die bessere Alternative, da er neben dem Laden auch noch pflegen und entsulfatieren kann. D. h. die Lebensdauer der an den SmartCharger angeschlossenen Batterie wird länger sein, als wenn die Batterie am PowerCharger angeschlossen wäre.






